| Land | Deutschland |
| Kanton / Bundesland | Nordrhein-Westfalen |
| freie Wahl des Blutspenders | Diese Klinik hat den Fragenkomplex "Blutspender" nicht beantwortet, oder uns gar nicht geantwortet |
| Eigenblutspenden | JA, und sind technisch in der Lage diese selber vorzunehmen |
| Maskenpflicht | Diese Klinik hat den Fragenkomplex "Maskentragpflicht" nicht beantwortet, oder uns gar nicht geantwortet |
| Zertifikatspflicht | Diese Klinik hat den Fragenkomplex "Zertifikatspflicht" nicht beantwortet, oder uns gar nicht geantwortet |
| Impfpflicht | Diese Klinik hat den Fragenkomplex "Impfpflicht" nicht beantwortet, oder uns gar nicht geantwortet |
Das schreibt die Klinik auf ihrer Webseite:
Informationen zur Eigenblutspende
Eine Eigenblutspende kann vor anstehenden größeren Operationen oder Therapien mit zeitlichem Vorlauf angewendet werden. Das Spendeverfahren ist identisch zur Vollblutspende, jedoch sind die erlaubten Abstände zwischen den Blutspenden wesentlich kürzer. Das Blut, das der Patient spendet, ist nur für ihn allein reserviert und wird beispielsweise für die anstehende Operation zur Verfügung gestellt.
Sie ziehen eine Eigenblutspende in Betracht?
Eine vorgesehene Entnahme von Eigenblut bedarf Ihrer Einwilligung. Um Ihnen bei Ihrer Entscheidung zu helfen, ob Sie der von Ihrem Arzt vorgesehenen Eigenblutspende zustimmen, möchten wir Sie über das Ziel und die Tragweite der vorgesehenen Eigenblutspende und der damit verbundenen Therapien beziehungsweise deren Risiken informieren.
Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen sorgfältig durch, beantworten die Fragen zu Ihrer Krankengeschichte und sprechen Sie Punkte, die Sie nicht verstehen oder zu denen Sie zusätzliche Fragen haben, im Rahmen des Aufklärungsgespräches mit dem Arzt an. Die schriftliche Einwilligung zur Eigenblutspende sollten Sie erst nach Beendigung des Aufklärungsgespräches und Beantwortung aller Sie interessierenden Fragen geben. Erscheint Ihnen die Einwilligung nicht möglich, so geben Sie dies bitte auf dem dafür vorgesehenen Bogen bekannt.
Grundlegend kann es bei Operationen zu Blutverlusten kommen, die den Ersatz dieser Verluste, zum Beispiel mittels Fremdblut, notwendig machen. Dieser Ersatz kann trotz äußerster medizinischer Sorgfalt mit Risiken (Infektionsrisiko, Unverträglichkeitsreaktion oder Antikörperbildung) verbunden sein, deren Auftreten durch den Einsatz Ihres eigenen Blutes vermieden werden kann.
Die Eigenblutspende kann bei allgemein gutem Gesundheitszustand (das heißt nur, wenn die Eigenblutspende nicht riskanter ist als die Gabe von fremden Blut) vor langfristig planbaren Operationen, bei denen eine Bluttransfusion sehr wahrscheinlich notwendig wird (zum Beispiel Gelenkersatz, plastische Operationen u. ä.), durchgeführt werden.
Nebenwirkungen und Komplikationen
Es kann bei allgemein gutem Gesundheitszustand davon ausgegangen werden, dass sich die Blutentnahme nicht nachteilig auf Ihr körperliches Wohlbefinden und die spätere Operation auswirkt.
Hier finden Sie eine Übersicht über allgemeine Risiken einer Blutspende.
Zur Eigenblutspende und deren Vorbereitung
Nach Durchführung einer Erstuntersuchung, bei der die sogenannte Spendetauglichkeit durch einen Arzt des Blutspendedienstes überprüft und dokumentiert wird, erfolgt die Blutspende (circa 500 ml) in einen speziellen, sterilen, nur einmal verwendbaren Blutbeutel. Dieser Beutel enthält gerinnungshemmende Mittel und eine Nährlösung für die roten Blutkörperchen. Während oder nach Abschluss der Eigenblutspende wird die entnommene Flüssigkeitsmenge nötigenfalls durch eine Infusion ausgeglichen. Trinken Sie in jedem Fall mehr als gewöhnlich.
Gleichzeitig mit der Spende wird eine Blutprobe für die notwendigen Laboruntersuchungen auf Infektionskrankheiten entnommen (Gelbsucht (Hepatitis-B/-C), Syphilis, HIV ½ (AIDS)).
Die Blutspende wird innerhalb weniger Stunden nach der Entnahme zentrifugiert und daraus ein Erythrozytenkonzentrat (rote Blutkörperchen) und Frischplasma (flüssiger Bestandteil des Blutes mit Eiweißen und Gerinnungsfaktoren) hergestellt. Das Erythrozytenkonzentrat ist bei +2-6° C ohne wesentlichen Funktionsverlust der roten Blutkörperchen für 35 Tage lagerfähig. Das Frischplasma kann bei -30° C über längere Zeit gelagert werden.
Bevor die eigentliche Blutentnahme beginnt, wird auf dem Beutel ein Aufkleber mit einer Nummer befestigt, damit einer späteren Verwechslung vorgebeugt werden kann. Unmittelbar vor der Blutspende werden Sie aufgefordert, die Daten nochmals selbst zu überprüfen und die Richtigkeit durch Unterschrift auf dem Protokoll/Konservennachweis bei Eigenblutspende zu bestätigen.
Infos auf diesem Link: https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/transfusionsmedizin-blutspendedienst/blutspendedienst/fuer-blutspender/spendearten/eigenblutspende/
Webseite der Klinik: https://www.ukaachen.de/
Diese Klinik hat uns leider nicht geantwortet und auch unsere Online-Survey nicht ausgefüllt.
Wir haben sowohl die Klinikleitung wie auch die ärztliche Leitung angeschrieben.
Haftungsausschluss
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